Dezimierte Pioneers Vorarlberg müssen sich auch in Villach geschlagen geben

Nach 60 Minuten stand ein 3:1 am Scoreboard der Villacher Stadthalle. Der Favorit aus Kärnten hatte aber mit den Vorarlbergern aber kein leichtes Spiel. Speziell zum Beginn der Partie waren die Pioneers die aktivere Mannschaft. Im Laufe des Spieles waren die Adler spielbestimmend, konnten aber gegen die aggressiv forcheckenden Feldkircher wenig Zählbares herausholen. So glichen die Feldkircher die Führung des VSV nach dem ersten Abschnitt in einem Powerplay aus, bekamen aber postwendend den zweiten Gegentreffer. Am Ende entschieden die Hausherren die Partie erst in den schlussminuten durch einen Empty Net Treffer endgültig für sich. Die Feldkircher waren durch die erneuten Ausfälle nur mit drei Sturmreihen angereist.
Knappe Führung des VSV im Startdittel
Die Feldkircher starteten gut in die Partie und waren in den ersten Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Was fehlte, war allerdings Zählbares. So waren es die Villacher die mit dem Führungstreffer die Druckphase der Gäste erstmal einbremsten und in weiterer Folge immer stärker agierten. Der Treffer durch Hutchinson zum 1:0 war dabei faktisch die erste richtige Torchance der Adler.
VSV spielbestimmend im restlichen Spielverlauf
Auch im zweiten Abschnitt waren es die Adler die mehr und mehr das Kommando am Eis übernahmen. Doch auch den Hausherren gelang es zunächst nicht die Defensive der Feldkircher zu knacken. Scherbak und Hutchinson scheiterten mit Top Chancen an Madlener. Treffer vielen dann doch, kurz hintereinander. Zunächst gelang den Vorarlbergern im Powerplay der Ausgleich durch Oskar Maier. Doch nur wenige Sekunden nach dem Faceoff am Mittelkreis jubelten dann die Hausherren wieder. Guus van Nees tankte sich zu Madlener durch, seinen Abpraller staubte Teasdale zur 2:1 Führung ab. Mit diesem Spielstand ging es ein zweites Mal in die Kabinen.
Schlussdrittel bringt keine Wende mehr
Im Schlussabschnitt kämpften die Feldkircher weiter gut mit, die Villacher behielten aber die Oberhand. Dem VSV gelang es aber nicht die Überlegenheit in Tore umzumünzen. So Entschieden die Hausherren die Partie erst in den Schlussminuten, als die Feldkircher mit vollem Risiko den Torhüter vom Eis nahmen. Zum zweiten Mal war es Hutchinson der ins verwaiste PIV Tor traf.
Pioneers Vorarlberg – Pioneers Vorarlberg 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)
Sonntag, 22. Februar 2026, 17:00 Uhr, Villacher Stadthalle, 3.394 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Hutchinson (9), 1:1 Maier (37 PP1), 2:1 Teasdale (38) 3:1 Hutchinson (59 EN)

