Pioneers Vorarlberg verlieren Heimspiel gegen Linz

Nach über zwei Wochen Olympiapause starteten die Pioneers Vorarlberg mit einem Heimspiel gegen die Black Wings aus Linz in die Schlussphase des Grunddurchgangs der win2day ICE Hockey League. Mit Kelly Greenbank war eine absolute Feldkircher Eishockeyikone zu Gast in der Vorarlberghalle. Die legendäre Nr. 10 befindet sich zur Zeit auf Urlaub im Ländle und war in seiner alten Wirkungsstätte zu Besuch.
Neben den Langzeitverletzten Daniel Woger und Yannik Lebeda muss der PIV-Coach Staff für die restliche Spielzeit auch auf Julian Metzler verzichten, der aufgrund einer Unterkörperverletzung in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Zudem hat wie berichtet neben Roberts Bukarts auch Salzburg-Leihgabe Mathias Böhm den Verein nach seiner in Ljubljana erlittenen Blessur wieder verlassen.
Linz mit dem besseren Start
Die Starphase gehörte klar den Oberösterreichern, die Linzer setzten die Pioneers von Beginn an unter Druck. David Madlener im PIV-Gehäuse war aber bei Abschlüssen von Lebler, St. Amant und MacKinnon zur Stelle und verhinderte einen Gegentreffer. Beide Mannschaften konnten aus je einer Überzahlsituation kein Kapital schlagen und mit Fortdauer des ersten Drittels fanden die Vorarlberger dann etwas besser in die Partie.
So kam Florchuck nach schönem Zuspiel von Gallant zur ersten richtig guten Gelegenheit, der Abschluss fiel allerdings zu zentral aus und bereitete Keeper Tirronen keinerlei Probleme. Es blieb nach den ersten 20 Minuten schließlich beim torlosen Unentschieden.
Gäste bleiben spielbestimmend
Auch im Mittelabschnitt blieben die Gäste aus der Stahlstadt über weite Strecken tonangebend. Den Pioneers hingegen gelang es zu wenig, Offensivzeit und dementsprechende Abschlüsse zu generieren. Kurz nach Wiederbeginn musste Madlener bereits wieder parieren, gegen Ograjensek wehrte der Keeper einen hoch angesetzten Schuss ab.
Die Scheibenverluste bei den Pioneers waren insgesamt aber zu viele, einer davon führte zu einer weiteren Großchance der Black Wings, Madlener war erneut zur Stelle und parierte gegen Romig. Zwei weitere PowerPlay-Gelegenheiten der Vorarlberger verstrichen indes ungenützt und als bereits die meisten Zuschauer mit einem 0:0 nach 40 Minuten rechneten, schlugen die Linzer doch noch zu. Bei den Hausherren stimmte die Zuordnung in der eigenen Zone nicht, Verteidiger Tialler wurde übersehen und ließ Madlener mit seinem Schuss keine Abwehrchance.
Ausgleich gelingt nicht mehr
Im Schlussdrittel versuchten die Pioneers zwar noch einmal alles, um dem Spiele eine Wende zu geben, trotz guter kämpferischer Leistung sollte dies aber nicht mehr gelingen. Es fehlte des Öfteren am letzten Pass, der insgesamt zu oft nicht bei einem eigenen Akteur ankam und so konnten erneut nicht ausreichend gefährliche Situationen erarbeitet werden.
Als Head Coach Johannes Nygard Madlener für einen sechsten Feldspieler vom Eis holte, spritzte Knott in einen Passversuch von Roehl und musste nur noch ins verwaiste Gehäuse einschieben. Das 0:2 aus Sicht von Macierzynski & Co war schließlich auch der Endstand in dieser Partie, die Linzer nehmen immens wichtige Zähler im Kampf um einen Platz im Pre-Play-Off mit in die Stahlstadt.
Für die Pioneers geht es bereits am Freitag an selber Stelle weiter, dann ist Liganeuling FTC Telekom aus Budapest zu Gast. Gegen die Ungarn soll es dann erstmals in dieser Saison mit Punkten klappen.
Pioneers Vorarlberg – Steinbach Black Wings Linz 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Mittwoch, 18. Februar 2026, 19:30 Uhr, Vorarlberghalle, 1.472 Zuschauer
Torfolge: 0:1 Tialler (40.), 0:2 Knott (59.)

