Pioneers Vorarlberg verlieren in Laibach deutlich

Fotocredit: Domen Jancic
Im letzten Aufeinandertreffen im Grunddurchgang mit dem slowenischen Vertreter in der Ice Hockey League, mussten sich die Pioneers Vorarlberg mit 5:2 geschlagen geben. Das Match war von vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten geprägt. Einen entscheidenden Vorteil hatten die Gastgeber in Überzahl, wo sie zwei Treffer erzielten, während den Feldkircher kein Powerplaytreffer gelang. Während des zweiten Überzahlspiels der Gäste gelang den Gastgebern in den Schlusssekunden sogar der Führungstreffer. Die beste Leistung zeigten die Vorarlberger dann im Mitteldrittel, der mit 1:1 remis endete. Im Schlussdrittel zogen die Hausherren auf 5:1 davon, ehe Reini mit dem zweiten Pioneers Treffer den Schlusspunkt setzte.
Drachen gehen durch Last Minute Shorthander in Führung
In den ersten Minuten erarbeiteten sich beide Mannschaften Chancen. Zunächst war aber nichts Zwingendes dabei. Am gefährlichsten fiel noch ein Versuch von Julian Metzler aus. In der sechsten Spielminute hatte dann Louie Roehl die Führung für die Vorarlberger auf der Schaufel, scheiterte aber am starken Horak im Kasten der Slowenen. Keine Minute später hatten die Feldkircher dann Glück, als es nach einem Schnitzer in der Abwehr lichterloh brannte vor dem Kasten der Vorarlberger. Dave Madlener konnte im Nachfassen die Situation dann entschärfen. Es dauerte bis zur Mitte des Drittels ehe es für die Torleute wieder gefährlich wurde. Zunächst waren es die Montfortstädter, ehe im Gegenzug einer der Goalgetter der Slowenen, Nicolai Meyer nur an der Stange scheiterte. In weiterer Folge kamen die Gastgeber immer besser in die Partie. Nach einem weiteren groben Fehler in der Defensive stand Madlener plötzlich zwei Gegnern allein gegenüber, behielt aber die Nerven und seinen Kasten sauber. Zwei Powerplaymöglichkeiten ließen die Pioneers dann ungenützt. Die Schwachstelle der Nygard Schützlinge funktionierte wieder nicht nach Wunsch. Aber es kam noch schlimmer. Während in der ersten Überzahl ein Breakaway von den Slowenen noch nicht genutzt wurde, schlugen die Drachen im zweiten Powerplay der Feldkircher, nur 6 Sekunden vor der Drittelsirene mit dem Shorthander zum 1:0 zu.
Mitteldrittel endete 1:1
In der 24. Spielminute musste PIV Stürmer Luca Erne, nach eine Check mit einer 5 plus Spieldauer Strafe frühzeitig unter die Dusche. Da aber auch Halbert in die Kühlbox musste, ging es zunächst 2 Minuten bei 4 gegen 4 weiter, ehe die Slowenen für drei volle Minuten in Überzahl agieren konnten. Diese konnten die Drachen dann auch zum Torerfolg nutzen. Polei arbeitete das Hartgummi nach einem Abschlussversuch von Mahkovec zum 2:0 über die Linie. Die Feldkircher zeigten im zweiten Abschnitt sonst eine respektable Leistung und waren bei Gleichstand am Eis den Slowenen mehr als nur ebenbürtig. So war der Anschlusstreffer von Ramon Schnetzer durchaus verdient. Das einzige Powerplay der Gäste im zweiten Abschnitt blieb aber erneut zahnlos und so vergab man die Chance auf den Ausgleich.
Slowenen machen im Schlussdrittel alles klar
Gleich zum Beginn des Schlussdrittels legten die Gastgeber in Überzahl einen Treffer nach. Topscorer TJ Brennan ließ sich den Treffer gutschreiben. Ein Powerplay der Feldkircher verlief dann erneut erfolglos und nur wenig später kassierte man im Konter den vierten Gegentreffer durch Sabolic. Damit waren erhoffte Punkte schon in weite Ferne gerückt. Der Hammer von Masic, vom Bullykreis zum 5:1 war dann nur mehr die Draufgabe für das Publikum in der Hala Tivoli. Daran konnte auch der Prämieren Treffer von Julius Reini in der 57. Spielminute nichts mehr ändern.
Olimpija Ljubljana – Pioneers Vorarlberg 5:2 (1:0, 1:1, 3:1)
Dienstag, 27. Jänner 2026, 19:15 Uhr, Hala Tivoli, Laibach, 2488 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Mahkovec (20 SH1), 2:0 Polei (29 PP1), 2:1 Schnetzer (36), 3:1 Brennan (42 PP1), 4:1 Sabolic (45), 5:1 Masic (56), 5:2 Reini (57)
