Pioneers Vorarlberg gewinnen gegen Caps mit 4:0

Mit der Partie gegen die Vienna Capitals begann für die Pioneers Vorarlberg eine Serie von vier Heimspielen in Serie.
Perfektes Startdrittel
Aus Sicht der Pioneers hätte dann das 1. Drittel nicht besser verlaufen können. Bereits in der vierten Minute gelang den Vorarlbergern der Führungstreffer. Dornbach brachte die Scheibe Richtung Tor, den Abpraller verwertete der aufgerückte Verteidiger Kernberger zum 1:0. In weiterer Folge überstanden die Montfortstädter das einzige Unterzahlspiel unbeschadet und erhöhten nur wenig später auf 2:0. Diesen zweiten Treffer erzielte Macierzynski in etwas kurioser Form, beim Backhander des Kapitäns wurde von einem gegnerischen Schläger noch ins Tor abgefälscht.
Damit aber nicht genug, in der 18. Minute legten die Hausherren sogar noch einmal nach. Bukarts passte zu Dornbach, dieser bediente mit viel Übersicht Korecky und der Blueliner versenkte die Scheibe unhaltbar im Kreuzeck. Dornbach war bei allen drei Toren mit einem Assist beteiligt und so ging es mit der 3:0-Führung in die erste Pause.
Ergebnis bleibt unverändert
Der Mittelabschnitt begann gleich mit der bisher besten Gelegenheit der Gäste, Souch konnte die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen. Nur kurz danach versuchte sich Florchuk auf der Gegenseite, zielte bei seinem Versuch aber etwas zu hoch. Dann waren wieder die Gäste aus der Bundeshauptstadt an der Reihe, bei der zweiten Überzahlgelegenheit in diesem Spiel lenkte Souch einen Schuss von Vey gefährlich ab, erneut blieb Caffi der Sieger.
Der PIV-Schlussmann blieb auch nach 40 Minuten ohne Gegentreffer, der Routinier zwischen den Pfosten hatte in diesem zweiten Drittel allerdings deutlich mehr zu tun als noch in den ersten 20 Minuten. Die Hausherren hatten ihrerseits noch eine richtig große Möglichkeit, Gallant scheiterte im bisher einzigen PowerPlay der Vorarlberger an Wraneschitz, der ab Beginn des zweiten Drittels den Kasten der Wiener hütete.
Caffi hält die Null
Im dritten Drittel erhöhten die Caps dem Spielstand entsprechend natürlich das Tempo und auch das Risiko. Die Gäste fanden auch gute Gelegenheiten vor, Kosmachuk und Peeters konnten die Hartgummischeibe allerdings nicht im Gehäuse unterbringen. Entlastungsangriffe der Pioneers brachten ihrerseits Gefahr, vor allem die Linie um Summer, Böhm und Erne fuhr viele gute Wechsel und hielt die Scheibe oft im gegnerischen Drittel.
Es lief bereits die Schlussphase, da nahmen die Wiener den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Die Pioneers wehrten sich aber erfolgreich gegen den Druck, als Roehl für zwei Minuten in die Kühlbox musste, verhinderten die Gastgeber erfolgreich einen Gegentreffer. Immer wieder war ein Stock dazwischen und so kam der Puck oft nicht in die ganz gefährlichen Regionen.
Als die Strafe gegen Roehl gerade abgelaufen war, fuhren die Pioneers den Gegenstoß und Maier musste nur noch ins verwaiste Gehäuse zum 4:0-Endstand einschieben. Alex Caffi wurde nach seinem ersten Shutout de Saison schließlich verdient zum „Man of the Match“ gekürt, die Mannschaft wurde von den Fans in der Vorarlberghalle mit Standing Ovations und viel Applaus verabschiedet. Bereits morgen geht es mit der nächsten Partie weiter, Gegner sind dann die Graz99ers.
Pioneers Vorarlberg – Vienna Capitals 4:0 (3:0, 0:0, 1:0)
Freitag, 16. Jänner 2026, 19:30 Uhr, Vorarlberghalle, 1.681 Zuschauer
Torfolge: 1:0 Kernberger (4.), 2:0 Macierzynski (14.), 3:0 Korecky (18.), Maier (58.)
